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13.01.2018, 15:41 Uhr | Johannes Jansing Übersicht | Drucken
Lokalpolitiker besuchen Grundschule
CDU-Riesenbeck zum Gespräch bei St. Bonifatius-Schule und Kindergarten

Die St. Bonifatius-Schule sowie der gleichnamige Kindergarten in Birgte standen am vergangenen Dienstag im Fokus der Riesenbecker CDU.


Bei einer Besichtigung der St. Bonifatius-Grundschule sowie des Kindergartens in Birgte diskutierten die Mitglieder des Riesenbecker CDU-Vorstands über mögliche Verbesserungen für Grundschule und Kindergarten in Birgte.
 
Riesenbeck. Bei einem Vor-Ort-Termin suchten die Lokalpolitiker das Gespräch mit den Verantwortlichen von Schule und Kindergarten. „Wir wollen verstehen, was die Schule, was der Kindergarten in Birgte ausmacht, um vernünftige Entscheidungen treffen zu können“, machte CDU-Chef Robert Everwand direkt zu Beginn deutlich.

Zurzeit besuchen 96 Kinder in vier Klassen die St. Bonifatius Grundschule in Birgte, davon weisen zwölf Kinder einen besonderen Förderbedarf auf. Schon an dieser Zahl wird deutlich: Die Grundschule in Birgte ist voll auf inklusiven Unterricht eingestellt. „Inklusion wird von uns täglich gelebt und ist für die Schüler auch überhaupt kein Thema“, berichtete Schulleiter Georg Rohlmann. Gerade die relativ geringe Schülerzahl und der daraus resultierende persönliche Kontakt zu den Lehrkräften biete gute Voraussetzungen für gelingende Inklusion. Die Grundschule bietet zwar keinen offenen Ganztag, aber eine Übermittagsbetreuung an: Die Kinder werden dort unmittelbar im Anschluss an den Unterricht bis 13 bzw. 14 Uhr betreut. Dabei handele es sich um ein Angebot, das von vielen Eltern gern genutzt werde, stellte Leiterin Sabine Ungruh von der evangelischen Jugendhilfe klar. Untergebracht ist die Übermittagsbetreuung nicht direkt im Schulgebäude, sondern in Pavillons auf dem Schulhof. Laut Sabine Ungruh sei dies zwar nicht die beste Lösung, aber immerhin besser als der zu kleine Raum, der dafür zunächst im Schulgebäude hergerichtet worden war.

Im Schulgebäude selbst befindet sich der St. Bonifatius-Kindergarten, in welchem zurzeit 22 Kinder angemeldet sind. Mehr ginge bei den gegebenen Räumlichkeiten auf keinen Fall, betonte Leiterin Clarissa Wernsmann. Daher müssten auch regelmäßig Anmeldungen zurückgewiesen werden, schlicht, weil der Platz nicht ausreiche. Auch wenn der Platz im Schulgebäude begrenzt ist, hält es die Leiterin für gut, dass der Kindergarten gerade dort untergebracht ist. Dies ermögliche zum Beispiel, dass schon die Kinder aus dem Kindergarten an der einmal wöchentlich stattfindenden Schulversammlung teilnehmen könnten. Der Wechsel auf die Grundschule falle den Kindern daher besonders leicht.

Was haben die Lokalpolitiker aus dem Treffen mitgenommen? Für Ratsmitglied Philipp Heereman war die St. Bonifatius-Schule vor allem eine kleine Schule. „Jetzt sehe ich nicht zuerst die Größe der Schule für Birgte, sondern die Integrationsleistung für die gesamte Stadt am Standort Birgte und das Herzblut, mit dem die Schule betrieben wird“, resümiert Heereman. Als Problem identifizierten die CDU-Mitglieder vor allem den provisorischen Charakter der Pavillons für die Übermittagsbetreuung, in denen nicht einmal fließendes Wasser vorhanden ist. Darüber hinaus sei es schade, dass die Räume des Kindergartens nicht für mehr Kinder ausreichen. Die gesammelten Anregungen wollen die CDU-Ratsmitglieder jetzt nutzen, um sich Gedanken über mögliche Verbesserungen für die Situation von Schule und Kindergarten in Birgte zu machen.

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